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Ostergeschichten
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   Markus 4.0

          HINRICHTUNG UND TOD AM KARFREITAG Markus 15;20b

Direkt danach führten sie ihn nach draußen zur Hinrichtung am Kreuz. Auf dem Weg trafen sie auf einen Mann aus Kyrene. Sein Name war Simon. Er war der Vater von Alexander und Rufus und kam gerade von der Feldarbeit. Dem legten sie unter Androhung von Gewalt das Kreuz Jesu auf. So brachten sie ihn zu der Stelle mit Namen Golgatha. Das heißt übersetzt Hügel der Schädelknochen. Dort wollten sie ihm Wein mit Myrrhe zu trinken geben. Doch er nahm ihn nicht an. Also nagelten sie ihn so ans Kreuz. Anschließend verteilten sie seine Kleider. Sie verlosten dazu die verschiedenen Teile. Zur dritten Stunde hatten sie ihn ans Kreuz genagelt. Der Grund für seine Hinrichtung stand als Inschrift dabei: Das ist der König der Judäer! Außer ihm nagelten sie noch zwei Straßenräuber ans Kreuz, einen zur Rechten, den anderen zu seiner Linken.

Die Vorbeigehenden verspotteten ihn. Sie schüttelten den Kopf und sagten: Ha, ha, ha, du wolltest doch den Tempel abreißen und in drei Tagen wieder aufbauen. Jetzt reiß dich mal selbst wieder los! Kletter einfach vom Kreuz runter. Genauso verlästerten ihn die Hohenpriester und die führenden Theologen. Sie riefen sich gegenseitig zu: Die anderen hat er gerettet. Sich selbst aber kann er da nicht herausretten. Er ist doch angeblich der Christus, der König von Israel. Dann könnte er ja kurzerhand vom Kreuz herabsteigen. Das müssten wir aber erst sehen und dann glauben wir es. Genauso verspotteten ihn die anderen mit ihm am Kreuz Hingerichteten.

Ab 12 Uhr mittags dann wurde es im ganzen Land dunkel bis 3 Uhr. Gegen 3 Uhr nachmittags aber schrie Jesus seine Not heraus mit den Worten: Eli, Eli, lama asabtani? Das bedeutet: Gott, du bist doch mein Gott! Warum lässt du mich jetzt im Stich? Einige der dort Herumstehenden hörten das. Sie meinten dazu: Sieh mal an! Der ruft scheints zu Elia! Sofort kam einer an und tauchte einen Schwamm in Essig. Dann befestigte er das Ganze an einem Stecken und reichte es ihm als Getränk mit den Worten: Aufgepasst! Wir beobachten mal weiter. Vielleicht kommt ja bald der Elia und erhört ihn. Jesus aber schrie nochmal seine ganze Not heraus mit einem letzten Atemzug.

Plötzlich zerriss sich der Vorhang des Tempels in zwei Stücke von oben bis unten. Ihm gegenüber stand der Befehlshaber der Soldaten dabei. Der erlebte hautnah seinen letzten Atemzug mit. Deshalb sagte er: Wirklich, dieser Mensch war der Sohn von Gott! Es waren auch mehrere Frauen dort. Die beobachteten alles aus der Entfernung. Unter anderem waren da Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Joses und Jakobus dem Jüngeren, außerdem Salome. Sie hatte sich ihm schon in Galiläa angeschlossen und ihn unterstützt. Aber auch viele andere Frauen waren mit ihm hinauf nach Jerusalem gekommen.

Inzwischen war es Abend geworden. Der Vorbereitungstag, der Tag vor dem Sabbat, stand mit der Dämmerung unmittelbar bevor. Da kam Joseph von Arimathia, ein angesehener Anführer des Volkes. Er war selbst schon auf der Suche nach dem himmlischen Paradies Gottes. Der nun wagte es. Er ging zu Pilatus und bat um Herausgabe des Leichnams von Jesus. Pilatus aber war wegen seines angeblich schon eingetretenen Todes ein wenig misstrauisch. Deshalb ließ er zunächst den Befehlshaber der Soldaten zu sich rufen. Dann fragte er ihn aus über den genauen Zeitabstand vom Eintritt des Todes an gerechnet. Er bekam nun die gewünschten Informationen vom Befehlshaber der Soldaten. Daraufhin überließ er Joseph den Leichnam. Dieser kaufte Leintücher. Danach nahm er ihn vom Kreuz ab und wickelte ihn in die Leintücher ein. So legte er ihn in ein Grab. Das war aus dem Felsen herausgehauen worden. Anschließend wälzte er einen dicken Felsbrocken vor den Eingang des Grabes. Maria aber aus Magdala und Maria, die Mutter von Joses, sahen ihn an dieser Stelle liegen.

          AUFERSTEHUNGSBERICHT VOM OSTERMORGEN Markus 16;1  

Inzwischen war der Feiertag da. Maria, die aus Magdala, Maria, die von Jakobus, und auch Salome kauften Gewürzsalben. Damit wollten sie losgehen und den Leichnam einsalben. An einem der Feiertage kamen sie schließlich ganz früh am Morgen bei Sonnenaufgang zur Grabstätte. Dabei überlegten sie schon gemeinsam: Wer könnte uns den Stein vom Eingang der Grabstätte zur Seite schaffen? Doch bei genauerem Hinsehen merkten sie: Der Stein war schon zur Seite gewälzt. Immerhin war es ein riesiger Stein.

Beim Eintreten in die Grabstätte sahen sie einen jungen Mann in ein weißes Gewand gehüllt. Der saß auf der rechten Seite. Das konnten sie überhaupt nicht einordnen. Er jedoch sagte zu ihnen: Wundert euch nicht! Ihr sucht Jesus, den gekreuzigten Nazarener. Er wurde auferweckt. Hier ist er nicht! Und das ist das Zeichen: Hier ist nur die vormalige Lagerstätte des Leichnams. Macht euch daher auf den Weg und sagt seinen Schülern und besonders Petrus: Er wird euch nach Galiläa vorangehen. Dort sollt ihr ihn sehen. Er hat es euch ja vorausgesagt.

Schnell gingen sie nach draußen und rannten von der Grabstätte weg. Dabei zitterten sie vor Entsetzen. Sie sagten zunächst niemandem etwas davon. Davor hatten sie nämlich viel zu viel Angst. Morgens am ersten Feiertag war er auferstanden. Er erschien zunächst der Maria aus Magdala. Aus ihr hatte er früher sieben Dämonen ausgetrieben. Diese ging schließlich hin und berichtete es seinen früheren Weggefährten. Die waren jetzt natürlich traurig und jammerten nur rum. Sie hörten zwar von ihr: Er ist am Leben! Ich habe ihn gesehen! Doch sie glaubten es ihr nicht.

          AM ABEND DES OSTERTAGS Markus 16;12

Nach all diesem gingen zwei von ihnen auf einer Landstraße. Auf ihrem Weg zeigte sich ihnen Jesus; jedoch mit anderem Aussehen. Auch sie kamen und berichteten den anderen darüber. Und auch ihnen glaubte man nicht.

Zum Schluss öffnete er sich ihnen während eines Essens. Dabei warf er ihnen ihren Unglauben und ihre Hartherzigkeit vor. Sie hatten nämlich den Augenzeugen nach seiner Auferstehung durch den Tod hindurch nicht geglaubt. Als nächstes sagte er ihnen: Ihr sollt euch auf den Weg machen in alle Länder. Verbreitet die freudige Nachricht in der ganzen Schöpfung. Durch den Glauben und die Taufe werden die Menschen in Sicherheit gebracht. Sie können aber auch ungläubig bleiben. Dann werden sie dadurch zugrunde gerichtet.

Das sind nun die mitfolgenden Bestätigungen der Glaubenden: In meinem Namen werden sie psychisch Kranke gesund machen. Sie werden in unbekannten, fremden Sprachen reden. Schlangen können sie einfach so vom Boden aufheben. Ja, sogar tödliche Getränke können sie unbeschadet zu sich nehmen. Todkranken Menschen werden sie die Hände auflegen. Die werden anschließend vollkommen gesund sein.

         CHRISTI HIMMELFAHRT Markus 16;19

Das sagte ihnen ihr Herr zuletzt. Danach wurde er in den Himmel weggenommen. Dort setzte er sich rechts neben Gott hin. Sie aber machten sich auf den Weg. Überall verbreiteten sie die freudige Nachricht. Ihr Herr half dabei kräftig mit. Immer wieder bestätigte er ihre Worte durch Beweise außergewöhnlicher Zeichen.