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JESUS UND SEINE ZEUGEN IN JERUSALEM LukasApg 5;17

Das brachte nun den Hohenpriester auf den Plan mit allen seinen Gefolgsleuten. Dazu gehörten auch die sich als besser fühlenden liberalen Reformer. Sie alle waren voller Neid. Deshalb legten sie Hand an die Apostel und warfen sie in das öffentliche Gefängnis. Mitten in der Nacht jedoch schloss ein Engel des Herrn die Türen des Gefängnisses auf. Er führte sie nach draußen und sagte: Macht euch gleich auf den Weg in den Tempel und redet zu den Menschen dort alle diese Worte des Lebens. Dem Gehörten folgend gingen sie in aller Frühe in den Tempel und predigten.

Inzwischen hatte der oberste Priester seine Gefolgsleute um sich gesammelt. Gemeinsam beriefen sie eine Sitzung der obersten Ratsversammlung und des gesamten Ältestenrats der Kinder Israel ein. Dann schickte man Leute ins Gefängnis. Die sollten die Apostel zum Verhör herbringen. Die Gerichtsdiener fanden sie aber bei ihrem Eintreffen nicht im Gefängnis. Nach ihrer Rückkehr berichteten sie darüber: Wir fanden das Gefängnis ordnungsgemäß verschlossen vor. Auch die Wache stand noch vor der Tür. Beim Öffnen jedoch konnten wir dort niemanden finden. Sowohl der Anführer der Tempelwache als auch die obersten Priester waren wegen dieser Nachricht völlig ratlos. Zugleich machten sie sich Gedanken über die möglichen Folgen.

In dem Moment kam jemand herein und gab ihnen Bericht: Ein Zeichen ist passiert! Die im Gefängnis inhaftierten Männer stehen im Tempel und predigen zu den Leuten. Sofort ging der Anführer zusammen mit den Gerichtsdienern dort hin. Er führte die Apostel ab, allerdings ohne Zwang. Schließlich wollte er ja nicht gesteinigt werden. Sie hatten nämlich Angst vor dem Volk dort. Also brachte man sie herbei und führte sie vor die oberste Ratsversammlung. Jetzt begann der oberste Priester seine Befragung mit den Worten: Wir hatten euch doch jegliche Äußerungen über diesen Namen verboten. Aber was ist das? Ihr habt ganz Jerusalem mit eurer Predigt überzogen! Wollt ihr so das Blut dieses Menschen an uns rächen?

Petrus und die Apostel antworteten darauf: Man muss mehr auf Gott als auf euch hören! Der Gott unserer Väter hat Jesus durch den Tod hindurch lebendig gemacht. Den hattet ihr gefangen genommen und ans Kreuz nageln lassen. Gott hat aber genau diesem, dem Urheber und Ausführenden des Rettungsplans, einen Platz an seiner rechten Seite gegeben. Er soll das Volk Israel auf den richtigen Weg führen und ihre bösen Taten verzeihen. Da sind wir die Zeugen für genauso wie der Geist, der heilige. Den gibt Gott allen auf ihn hörenden Menschen. Durch diese Worte fühlten sie sich total verletzt. Deshalb wollten sie nun ihre Hinrichtung veranlassen.

Da stand ein gewisser ultraortodoxer Frommer mit Namen Gamaliel mitten in der obersten Ratsversammlung auf. Er war ein im ganzen Volk geachteter Bibellehrer. Er befahl die kurzzeitliche Entfernung der Apostel. Dann hielt er eine Ansprache: Ihr Männer, Israeliten! Ich warne euch eindringlich vor voreiligen Beschlüssen und den diesen Menschen angedrohten Urteilen. Erinnert euch an Theudas. Der trat vor einiger Zeit mit einem Aufstand in Erscheinung. Er hielt sich für etwas ganz besonderes. Er hatte eine stattliche Anzahl von Anhängern, etwa 400 Männer, hinter sich. Letztlich wurde er hingerichtet. Alle die von ihm Verführten wurden völlig aufgerieben und schließlich ausgelöscht.

Danach machte zur Zeit der Volkszählung der Galiläer Judas einen Aufstand. Er wiegelte seine Anhänger im Volk gegen die Regierung auf. Der kam auch um und die von ihm Verführten wurden in alle Winde zerstreut. Deshalb sage ich euch jetzt: Bedrängt diese Menschen nicht weiter sondern sprecht sie frei. Vielleicht sind ihre Pläne nur Vorhaben gewöhnlicher Menschen. Dann wird das alles sowieso zugrunde gehen. Möglicherweise führt aber Gott ihre Sache. Dann würde euer Urteil ihr Werk keineswegs zugrunde richten. Ihr dagegen würdet als Feinde und Prozessgegner Gottes dastehen.

Damit konnte er sie überzeugen. Also rief man die Apostel wieder herein. Erst wurden sie ausgepeitscht. Dann wurde ihnen jegliche Rede über den Namen Jesus verboten. Zum Schluss ließ man sie wieder frei. Sie aber verließen voller Freude die oberste Ratsversammlung. Sie betrachteten das alles als besondere Ehre. Schließlich waren sie ja um seines Namens willen so übel behandelt worden. Sie hörten auch nicht auf mit ihren täglichen Predigten im Tempel und den einzelnen Häusern. Und das war ihre feudige Nachricht: Jesus ist der von Gott Gesegnete.

Während dieser Zeit wuchs die Zahl der Schüler sehr stark. Dabei enstand eine Unzufriedenheit unter den griechisch sprechenden Gläubigen gegenüber den hebräisch sprechenden. Offensichtlich waren ihre Witwen bei der täglichen Versorgung benachteiligt worden. Daraufhin beriefen die Zwölf eine Versammlung aller Schüler ein. Dort gaben sie folgende Erklärung ab: Wir dürfen nicht die Predigt von Gott hintenanstellen und stattdessen unsere Zeit mit Essensverteilung zubringen. Deshalb, ihr Brüder, sucht unter euch sieben anerkannterweise mit Geist und Weisheit begabte Männer aus. Die wollen wir für diese Aufgabe einsetzen. Wir dagegen werden uns wieder stärker unserem Gebetsauftrag und dem Predigtdienst widmen.

Diese Erklärung war in vollem Einklang mit der Ansicht der ganzen Menge. Sie wählten daraufhin Stephanus, einen Mann voll Glauben und heiligen Geist. Außer ihm waren es noch Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, dazu Parmenas und Nikolaus, der Konvertit aus Antiochien. Die wurden vor die Apostel gestellt und unter Handauflegung eingesegnet. Danach breitete sich das Wort von Gott sehr stark aus. Auch die Zahl der Schüler in Jerusalem wuchs immer mehr an. Sogar eine ganze Menge Priester kam dadurch zu verbindlichem Glauben.

Stephanus aber war voller Liebesgeschenke und Kraft. So tat er große Wunder und zeichenhafte Handlungen im Volk. Darüber erhoben sich einige aus der Synagoge. Sie waren freigelassene Sklaven aus Kyrene und Alexandria, sowie aus Cilicien und Asien. Sie suchten gezielt Streit mit Stephanus. Doch der Weisheit und dem Geist seiner Worte konnten sie nichts entgegensetzen. Deshalb stifteten sie nun Männer an zu folgender Behauptung: Wir haben ihn lästernde Worte gegen Mose und Gott reden hören. Damit hetzten sie das ganze Volk mitsamt ihren Führern und Theologen gegen ihn auf. Die gingen zu ihm, ergriffen ihn und führten ihn vor die große Ratsversammlung.

Dort stellten sie falsche Zeugen gegen ihn auf. Die sagten aus: Dieser Mensch redet anhaltend gegen den heiligen Tempel und gegen unser Gesetz. Dabei haben wir ihn sagen hören: Dieser Jesus, der Nazarener, wird den Tempel zerstören. Außerdem wird er die uns von Mose überlieferte Lebensweise abändern. Alle in der obersten Ratsversammlung sitzenden Leute starrten nun auf ihn. In dem Moment sahen sie in seinem Gesicht das Aufscheinen eines Engels. Jetzt befragte ihn der oberste Priester: Stimmt das so? Er aber erwiderte:

Ihr Männer, Brüder und Väter, hört gut zu! Gott in seiner unfassbaren Ausstrahlung zeigte sich unserm Vater Abraham. Der lebte damals in Mesopotamien. Das war noch vor seinem Umzug nach Haran. Gott redete folgendermaßen mit ihm: Zieh von deinem Land und deiner Sippe weg in ein anderes Land. Den genauen Ort werde ich dir zeigen. Also ging er fort von dem Land der Chaldäer und wohnte stattdessen in Haran.

Von dort zog er nach dem Tod seines Vaters weiter in dieses Land hier, eurem jetzigen Wohngebiet. Er gab ihm aber damals keinen Landbesitz darin. Er hatte nicht einen Meter und auch keinen festen Wohnsitz. Allerdings versprach er ihm und seinen späteren Nachkommen den Besitz dieses Landes. Das war noch vor der Geburt seines ersten Kindes. Und so hatte Gott gesprochen: Deine Nachkommen werden in einem fremden Land wohnen. Man wird sie 400 Jahre lang als Sklaven schlecht behandeln. Das Volk dieser Sklaventreiber werde ich aber dafür bestrafen. Weiter sagte Gott: Danach endlich werden sie wegziehen und hier im eigenen Land ihre Gottesdienste für mich feiern. Anschließend schloss er mit ihm den Bund der Beschneidung. Also zeugte er Isaak und beschnitt ihn auch am achten Tag. Genauso machte es Isaak mit seinem Jakob und Jakob mit seinen Zwölf, den Urvätern.

Später schafften die Urväter aus Geschwisterneid heraus den Joseph weg nach Ägypten. Gott aber war auf seiner Seite. Er beschützte ihn in allen möglichen Schwierigkeiten. Er beschenkte ihn dazu mit aller Weisheit. Dadurch gewann er sogar das Wohlwollen vom Pharao, dem König von Ägypten. Der machte ihn zum Regierungschef von Ägypten und zum Verwalter seines ganzen Eigentums. Später kam eine Hungersnot und damit viel Elend über ganz Ägypten. Auch hier in Kanaan hatten unsere Väter deswegen kaum noch das Nötigste. Jakob aber erfuhr von Getreidevorräten in Ägypten. Also schickte er unsere Väter dorthin. Später geschah das zum zweiten Mal. Dabei offenbarte sich Joseph ihnen gegenüber als ihr Bruder. Dadurch wusste auch der Pharao von Josephs ursprünglicher Herkunft. Nun ließ Joseph seinen Vater Jakob und die gesamte Sippe herbeirufen. Es waren insgesamt 75 Menschen. So zog Jakob herunter nach Ägypten.

Dort starb er genauso wie unsere Väter. Sie alle wurden nach Sichem gebracht und in das Familiengrab gelegt. Das hatte Abraham vorsorglich mit Silbergeld den Söhnen Hemors abgekauft. Bald kam die von Gott angekündigte Zeit. Er hatte es Abraham ja vorhergesagt. Unser Volk in Ägypten wuchs und wurde immer mehr. Inzwischen trat ein anderer als König von Ägypten in Erscheinung. Der wusste nichts mehr von Joseph. Er sah nur auf seinen Vorteil unserem Volk gegenüber. Entsprechend schlecht behandelte er auch unsere Väter. Ihre neugeborenen Kinder mussten sie auf seinen Befehl hin aussetzen. Sie sollten nicht zum Weiterleben auf die Welt gekommen sein.

Genau zur rechten Zeit kam Mose auf die Welt. Er war ein besonderes Kind auch von Gott her gesehen. Drei Monate lang wurde er im Haus seines Vaters großgezogen. Dann musste auch er ausgesetzt werden. Doch die Tochter des Pharao nahm ihn an sich. Sie erzog ihn als ihren Adoptivsohn. Dadurch wurde Mose in jeglicher Weisheit der Ägypter unterrichtet. Er war ebenso geschickt mit Worten wie in seinen Handlungen. Inzwischen war er vierzig Jahre alt geworden. Da kamen ihm seine Brüder in den Sinn. Also ging er hin zu den Kindern Israel. Dabei beobachtete er ein brutales Vorgehen gegen einen von ihnen. Sofort kam er ihm zu Hilfe und übte Rache für den Gepeinigten. Kurzerhand schlug er den beteiligten Ägypter tot. Jetzt hoffte er auf Anerkennung. Seine Brüder würden doch wohl die Hand Gottes in seiner Rettungstat erkennen.

Die verstanden das aber gar nicht so. Denn am nächsten Tag kam er bei einem großen Streit dazu. Den wollte er nun friedlich regeln. Er forderte sie auf: Männer, ihr seid immerhin Brüder! Warum tut ihr euch gegenseitig weh? Der eine Beteiligte war nämlich gegen den anderen ziemlich brutal vorgegangen. Dieser eine wies ihn nun von sich mit den Worten: Wer hat dich denn zum Aufseher und Richter über uns bestimmt? Du willst mich wohl auch umbringen? Gestern hast du ja schon den Ägypter ermordet! Dieses Wort hatte seine sofortige Flucht zur Folge. Danach hielt er sich im Land Midian auf. Dort zeugte er zwei Söhne.

Inzwischen waren wieder vierzig Jahre vergangen. Mose war gerade in der Wüste nahe des Berges Sinai. Plötzlich leuchtete ein Engel in der Feuerflamme eines Dornbuschs hell auf. Mose konnte sich das Geschaute gar nicht erklären. Deshalb ging er hin zwecks näherer Betrachtung. Da ertönte die Stimme Gottes: Ich bin der Gott deiner Vorfahren! Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da fing bei Mose das große Zittern an. Er konnte noch nicht mal hinschauen. Gott aber forderte ihn auf: Entferne die Sandalen von deinen Füßen! Dein Stehplatz ist ein Heilort. Ich habe sehr wohl die schlechte Behandlung meines Volkes in Ägypten bemerkt. Auch habe ich ihre Klagen gehört. Deshalb bin ich nun heruntergestiegen. Ich will sie herausreißen. Auf gehts! Ich schicke dich nun nach Ägypten!

Diesen Mose aber hatten sie zurückgewiesen mit den Worten: Wer hat dich denn zum Aufseher und Richter über uns bestimmt? Diesen hatte jetzt Gott als Aufseher, Retter und Richter losgeschickt durch das Wirken eines Engels. Der war ihm dazu im Dornbusch erschienen. Dieser Mose führte sie schließlich heraus. Durch ihn geschahen übernatürliche und zeichenhafte Dinge sowohl im Land Ägypten als auch am roten Meer und 40 Jahre lang in der Wüste. Dieser Mose sagte damals selbst den Kindern Israel folgendes voraus: Einen mir ebenbürtigen Propheten wird Gott für euch aus euren Brüdern auferstehen lassen.

Dieser Mose wurde wiederum herausgerufen in die Wüste. Auf dem Berg Sinai redete ein Engel mit ihm wie damals mit unseren Vätern. Er empfing lebendige Worte zur Weitergabe an euch. Denen wollten aber eure Väter keinesfalls Folge leisten. Sie wiesen ihn einfach ab. Sie wollten nunmal unbedingt wieder nach Ägypten zurück. Deshalb forderten sie den Aaron auf: Bastel uns Götter! Die sollen unsere Rückkehr anführen. Dieser Mose nämlich hat uns zwar aus dem Land Ägypten herausgeführt. Jetzt aber wissen wir nichts mehr über sein weiteres Schicksal.

Also bastelten sie in jenen Tagen ein Kalb. Darauf legten sie Götzenopfer. Sie waren hochbeglückt über die Bastelarbeit ihrer Hände. Draufhin drehte ihnen Gott den Rücken zu. Er gab sie auf und ließ sie mit den Sternbildern des Himmels Gottesdienst feiern. Das alles hatten schon früher die Propheten in einem Buch so beschrieben: Oh, ihr vom Volk Israel! Habt ihr vielleicht mir vierzig Jahre lang in der Wüste geopfert? Oh nein! Ihr hattet stattdessen das Sternzeichen eures Gottes Raiphan dabei. Die von euch gebastelten Bilder habt ihr angebetet. Deshalb werde ich euch noch weiter als bis Babylon hinausjagen.
Andererseits hatten unsere Väter das Zelt der Zusammenkünfte dabei. Das hatte Gott so angeordnet in einem klaren Befehl an Mose. Der sollte es genau nach dem innerlich geschauten Vorbild anfertigen. Es wurde von unseren Vätern danach unter Josua in dieses Land gebracht. Das war damals noch von verschiedenen Völkern bewohnt. Die hat Gott aber dann vor den Augen unserer Väter verjagt.

Schließlich kam die Zeit von David. Er war eine Liebesgeschenk in den Augen Gottes.
Im Gebet suchte er für den Gott Jakobs einen ständigen Wohnsitz. Doch erst Salomo sollte ihm dieses Haus bauen. Der über alles Erhobene braucht zum Wohnen aber nicht unsere Handarbeit. So hat es der Prophet ausgedrückt: Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde ist meine Fußbank. Was für ein Häuschen wollt ihr mir nun bauen? So sagt es der Herr. Und wo soll dann das Wohnzimmer sein für meine Feiern? Sind denn nicht durch meine Handarbeit alle diese Dinge enstanden?

Ach, ihr seid so was von verbohrt! Herzensbildung fand bei euch nie statt und eure Ohren sind unbelehrbar. Immer wieder kommt es deswegen zum Zusammenprall mit dem heiligen Geist. Das war schon bei euren Vätern so. Bei euch ist es nicht anders. Gegen welchen Propheten haben eure Väter keine Verfolgungsjagd veranstaltet? Natürlich ermordeten sie auch die Vorboten für das Auftreten des einzigen Gerechten. Und dem seid ihr dann in den Rücken gefallen. Dadurch seid ihr letztlich seine Mörder geworden. Ihr habt die Gebote durch Engel erhalten und solltet deren Ordnungshüter sein. Aber selbst haltet ihr euch nicht daran.

Das Hören dieser Worte war wie ein Stich mitten in ihr Herz. Sie bissen auf die Zähne vor Wut über ihn. Er dagegen war voller Glauben und heiligen Geist. Er schaute unentwegt zum Himmel auf. Dort sah er die unfassbare Ausstrahlung Gottes und Jesus rechts von Gott stehen. Und das sprach er auch aus: Da ist das Zeichen! Ich sehe einen offenen Himmel und den Menschensohn rechts von Gott stehen. Jetzt brüllten sie in voller Lautstärke los. Dabei hielten sie sich die Ohren zu und rannten gemeinsam auf ihn los.

Dann stießen sie ihn bis vor die Stadt hinaus. Dort steinigten sie ihn. Die Hinrichtungszeugen legten ihre Mäntel auf den Boden vor die Füße eines jungen Mannes. Der hieß Saulus. Mitten in der Steinigung betete Stephanus laut: Herr Jesus, verzeih ihnen diese böse Tat! Mit diesen Worten starb er. Saulus aber war wie die anderen voll einverstanden mit dieser Hinrichtung.