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Ostergeschichten
          nach
  Johannes 2.0

Anmerkungen:
Der Verfasser beschreibt das Leben Jesu aus der Sichtweise 
der leiblichen Mutter Jesu und seines Schülers Johannes.

FASTNACHT-ASCHERMITTWOCH-FASTENZEIT JOHANNES 1;35

Eines Tages steht Johannes bei zweien seiner Schüler. Da sieht er Jesus. Der ging dort gerade spazieren. Johannes erläuterte: Das ist das klare Zeichen: Gott bekommt jetzt sein Opferlamm. Das hörten die zwei Schüler ihn sagen. Sofort schlossen sie sich Jesus an. In dem Moment dreht Jesus sich um und sieht sie. Sie hatten sich ihm offensichtlich angeschlossen. Also fragte er sie: Sucht ihr was? Sie antworteten ihm: Rabbi (das heißt übersetzt: Lehrer), wo hast du dein Quartier aufgeschlagen? Er antwortete ihnen: Kommt und schaut es euch an! Sie gingen mit und schauten sich sein Quartier an. Sie blieben anschließend den ganzen Tag bei ihm. Das Ganze war so um die zehnte Stunde.

                   Andreas, der Bruder von Simon Petrus,
              war einer der zwei. Beide hatten es von
          Johannes gehört und sich ihm angeschlossen.
     Andreas ging sofort zu seinem Bruder Simon und sagte ihm: Wir haben den Messias gefunden (das heißt übersetzt: Christus). Anschließend brachte er ihn zu Jesus. Jesus schaute ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn von Johannes. Ab jetzt heißt du Kephas (das heißt übersetzt: Petrus) Am nächsten Tag wollte er gerade weiterziehen nach Galiläa. Da fand er Philippus. Kurzerhand sagte Jesus zu ihm: Schließ dich mir an! Philippus war aus Bethsaida, der Heimatstadt von Andreas und Petrus. Philippus ging gleich zu Nathanael und berichtete ihm: Wir haben da wen entdeckt. Mose hat doch im Gesetz von so einem geschrieben und genauso die Propheten. Der heißt Jesus und ist der Sohn von Joseph aus Nazareth. Doch Nathanael meinte nur zu ihm: Aus Nazareth? Und was soll daran gut sein? Philippus erwiderte: Komm und schau es dir an!

Jesus sah nun den Nathanael auf sich zukommen. Da meinte er über ihn: Das ist mal ein Zeichen: Ein echter Israelit ohne Lug und Trug. Jetzt fragte ihn Nathanael: Woher kennst du mich eigentlich? Jesus erklärte es ihm: Philippus hat dich hierher gebracht. Vorher warst du aber unter dem Feigenbaum. Da hab ich dich genau beobachtet. Nathanael antwortete ihm darauf: Lehrer, du bist der Sohn von Gott! Du bist der König von Israel! Jetzt antwortete ihm Jesus: Glaubst du an mich wegen meiner vorherigen Erklärungen? Klar hab ich dich unter dem Feigenbaum genau beobachtet. Du wirst hier aber Größeres entdecken. Und dann sagte er ihm: Amen, Amen! Ich sage euch: Ab jetzt habt ihr einen offenen Himmel. Ihr werdet die Engel Gottes über dem Sohn des Menschen hinauf- und herabsteigen sehen.

Drei Tage später dann war in Kana in Galiläa eine Hochzeit.
Einerseits war die Mutter von Jesus dort. Andererseits war
auch Jesus mit seinen Schülern zur Hochzeit eingeladen.
Plötzlich war nicht mehr genug Wein da. Da informierte die
Mutter von Jesus ihn: Der Wein ist ausgegangen! Doch Jesus
wies sie zurecht: Frau, betrifft das mich und dich? Meine Zeit
ist für sowas noch nicht gekommen.

Trotzdem bereitete seine Mutter die Hausangestellten schon mal vor: Er wird euch ungewöhnliche Anweisungen geben. Macht es einfach! Es gab nun dort wegen der Reinigungsvorschriften der Judäer sechs Wasserkrüge aus Stein. Die fassten jeweils so etwa zwischen 60 und 90 Liter. Jesus gab ihnen die Anweisung: Füllt die Wasserkrüge randvoll mit Wasser! Da füllten sie sie bis oben an den Rand hin. Anschließend befahl er ihnen: Schenkt nun daraus aus und bringt es dem Küchenchef! Gleich brachten sie es ihm. Der Küchenchef kostete nun das Wasser.

Inzwischen war es aber zu Wein geworden. Er hatte aber keine Ahnung von der Herkunft des Weines. Nur die Hausangestellten wussten davon. Sie hatten es ja aus den Wasserkrügen ausgeschenkt. Da rief der Küchenchef den Bräutigam zu sich und hielt ihm vor: Jeder vernünftige Mensch serviert doch zuerst den guten Wein. Den betrunkenen Gästen tischt man zum Schluss dann den schlechteren Wein auf. Aber du kommst jetzt erst mit dem besten Wein an.

Das hat Jesus als erstes seiner Wunder in Kana in Galiläa getan. Es machte seine unfassbare Ausstrahlung für alle sichtbar. Daneben bewirkte es bei seinen Schülern Glauben an ihn. Danach zog er um nach Kapernaum. Das betraf ihn, seine Mutter, seine Brüder und seine Schüler. Da blieben sie jedoch nicht sehr lange.

Palmsonntag JOHANNES 2;13

Das Passahfest der Judäer stand nämlich unmittelbar bevor. Also ging Jesus auf die Reise nach Jerusalem hinauf. Er sah dort im Tempel die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben zusammen mit den Geldwechslern. Kurzerhand machte er aus Seilen eine Peitsche. Damit verjagte er alle aus dem Tempel samt den Schafen und Rindern. Er warf das Geld der Geldwechsler und die Tische auf den Boden.

Die Taubenverkäufer forderte er auf: Schafft sie hier raus! Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Geschäftsmodell. In dem Moment erinnerten sich seine Schüler an das Schriftwort: Die Sorge um dein Haus bringt mich noch um. Die Judäer stellten ihn daraufhin zur Rede: Aus welcher Vollmacht heraus darfst du das tun? Jesus erklärte es ihnen: Reißt diesen Tempel nieder! In drei Tagen werde ich ihn wieder auferstehen lassen! Dazu meinten die Judäer: Seit 46 Jahren wird am Tempel gebaut. Da willst du ihn in drei Tagen wieder auferstehen lassen? Er aber hatte den Tempel seines Körpers gemeint.

Tatsächlich ist er ja dann von den Toten auferstanden. Seine Schüler haben sich später an dieses Wort erinnert. Und daraufhin glaubten sie dem Schriftwort aus dem Mund Jesu. Auf dem Passahfest in Jesrusalem glaubten auch viele an seinen Namen. Schließlich sahen sie ja seine Zeichen und Taten. Jesus traute ihnen trotzdem in keinster Weise. Er kannte sie alle nur zu gut. Er brauchte auch keine großen Erklärungen. Er wusste selbst ganz genau Bescheid über das Innere der Menschen.

So gab es unter den ultraorthodoxen Frommen einen Mann mit Namen Nikodemus. Der kam nachts zu ihm und gab eine Erklärung ab: Lehrer, wir erkennen dich alle als einen von Gott gesandten Lehrer an. Keiner kann einfach so Zeichen tun. Das kannst du nur tun mit dem Beistand Gottes. Jesus antwortete ihm so: Amen, Amen! Ich sage dir: Es gibt eine Zeugung von oben her. Durch sie erst kann jemand das himmlische Paradies sehen.

Da meinte Nikodemus zu ihm: Wie kann ein alter Mann gezeugt werden? Er kann doch nicht in den Bauch der Mutter zurück und noch mal geboren werden. Jesus erklärte es: Amen, Amen! Ich sage dir: Diese Art der Zeugung geschieht durch das Wasser und durch den Geist. Auf andere Weise kommt niemand ins himmlische Paradies hinein. Die Zeugung durch Schwangerschaft im biologischen Sinn führt nur zu einer natürlichen Abstammung. Die Zeugung aus dem Geist führt hingegen direkt zum Geist hin.

Wunder dich also nicht über mein Wort: Es gibt eine Zeugung von oben her. Der Wind weht nunmal hierhin und dahin. Du kennst aber weder seinen Ausgangspunkt noch sein Ziel. Genauso ist es mit der Zeugung aus dem Geist. Wieder ergriff Nikodemus das Wort. Er fragte nach: Wie soll denn das gehen? Jesus antwortete ihm: Du bist doch der Lehrer in Israel! Und du weißt nicht die Anwort? Amen, Amen! Ich sage dir: Wir wissen es und reden davon. Wir haben es gesehen und bezeugen es. Aber ihr wollt unserm Zeugnis nicht glauben.

Ich habe nur von irdischen Dingen geredet. Trotzdem glaubt ihr mir nicht. Wie werdet ihr mir denn dann meine himmlischen Worte glauben. Keiner kann in den Himmel auffahren außer einem. Der ist auch aus dem Himmel herabgekommen. Es ist der Sohn des Menschen im Himmel. Mose hat in der Wüste eine Schlange zum Wahrzeichen gemacht. Genauso wird auch der Sohn des Menschen in Zukunft ein Wahrzeichen sein. Auf diese Weise kann jeder an ihn glauben. Er wird dann nicht zugrunde gehen. Er hat ewiges Leben. Ja, so liebt Gott die Welt. Er schenkt seinen einzig echten Sohn her. Auf diese Weise kann jeder an ihn glauben. Er wird dann nicht zugrunde gehen. Er hat ewiges Leben.

Gott hat seinen Sohn schließlich nicht als Weltzugrunderichter gesandt. Nein, die Welt soll durch ihn geheilt werden. Du kannst an ihn glauben. Dann wirst du nicht zugrunde gerichtet. Du kannst aber auch nicht an ihn glauben. Dann hast du dich schon zugrunde gerichtet. Du hast dann eben nicht an den Namen des einzig echten Sohnes von Gott geglaubt. Und so sieht dann das Zugrunderichten aus: Das Licht ist auf die Welt gekommen. Die Menschen haben aber die Dunkelheit mehr geliebt als das Licht wegen ihrer bösen Taten. Jeder Verbrecher hasst das Licht und versteckt sich vor dem Licht. Sonst werden nämlich seine bösen Taten aufgedeckt. Der Wahrheitsliebende aber sucht das Licht. Seine guten Werke werden dadurch deutlich erkennbar als Werke Gottes.

Nun gab es da einen Schwerkranken mit Namen Lazarus. Er stammte aus Bethanien, dem Dorf von Maria und ihrer Schwester Martha. Diese Maria würde später den Herrn mit teurer Lotion einreiben und seine Füße mit ihrem Haar abtrocknen. Jetzt aber war ihr Bruder Lazarus schwerkrank. Die Schwestern schickten daraufhin diese Nachricht zu ihm: Herr, das ist das Zeichen. Der von dir so geliebte ist schwerkrank. Jesus hörte das und sagte: An dieser schweren Krankheit wird er nicht zugrunde gehen. Vielmehr wird so das Unfassbare Gottes und seine Ausstrahlung auf den Sohn von Gott deutlich erkennbar. Jesus hatte nämlich Martha, ihre Schwester und Lazarus sehr lieb. Er hatte auch von der Schwere der Krankheit erfahren. Doch blieb er erst mal zwei weitere Tage an seinem dortigen Aufenthaltsort.

Danach sprach er zu seinen Schülern: Jetzt gehen wir nach Judäa! Gleich hielten ihm die Schüler vor: Lehrer, eben noch wollten die Judäer dich steinigen. Wieso willst du jetzt dahin gehen? Jesus erwiderte: Der Tag hat doch 12 Stunden. Man kann ja tagsüber gehen. So rennt man wenigstens nirgends gegen. Immerhin sieht man gut bei Tageslicht. Anders ist das bei Nachtwanderungen. Da kann man leicht wo gegen rennen. Schließlich hat man ja keine eingebaute Lampe. So redete er.

Anschließend sprach er zu ihnen: Unser Freund Lazarus schläft. Aber ich gehe jetzt dorthin. Dann werde ich ihn auferwecken. Daraufhin meinten die Schüler zu ihm: Ach so, er schläft. Davon kann er nur gesund werden. Jesus aber meinte damit seinen Tod. Die anderen dagegen meinten einen gesunden Schlaf. Deshalb sagte Jesus es ihnen klipp und klar: Lazarus ist tot. Ich aber freu mich wegen euch. Ich war zwar dort nicht dabei. Trotzdem könnt ihr es mir glauben. Deshalb gehen wir jetzt zu ihm. Nun redete Thomas, genannt der Zwilling: Wir gehen auf alle Fälle mit. Auf die Weise kommen wir eben mit ihm zusammen um.

Bald kam Jesus in Bethanien an. Da war er schon vier Tage lang im Grab. Bethanien liegt von Jerusalem nur ungefähr 3 km entfernt. Deshalb waren viele Judäer zu Martha und Maria gekommen. Sie wollten den beiden wegen ihrem Bruder Anteilnahme zeigen. Nun aber hörte Martha von dem Kommen Jesu. Sofort ging sie ihm entgegen. Maria blieb unterdessen zuhause sitzen. Martha dagegen redete mit Jesus: Herr, wärst du nur hier gewesen! Bestimmt wäre mein Bruder dann nicht tot. Eines weiß ich aber: Gott erfüllt dir alle Wünsche. Du musst ihn nur darum bitten. Jesus antwortete ihr: Dein Bruder wird auferweckt werden. Daraufhin sagte Martha zu ihm: Das weiß ich schon. Er wird bei der Auferweckung am letzten Tag dabei sein.

Jesus widersprach ihr: Ich bin hier und jetzt die Auferweckung und das Leben. Durch den Glauben an mich kommt das Leben. Daran ändert sich auch durch das Sterben nichts. Und alle jetzt Lebenden werden durch den Glauben an mich nie mehr sterben. Glaubst du das? Sie versicherte ihm: Ja Herr, ich glaube das. Du bist der Christus. Du bist als Sohn Gottes auf die Welt gekommen. Im Anschluss an diese Worte lief sie weg. Sie benachrichtigte heimlich ihre Schwester Maria: Der Lehrer ist jetzt hier. Er ruft dich. Das hörte die gerne. Sie stand schnell auf und ging zu ihm.

Jesus war aber noch nicht in den Ort gegangen. Er war immer noch an dem selben Platz. Dorthin war ihm schon Martha entgegen gegangen. Nun saßen da im Haus bei ihr diese Judäer. Sie wollten auf diese Weise Anteilnahme zeigen. Die sahen jetzt Maria aufspringen und nach draußen laufen. Sie schlossen sich ihr sofort an. Sie dachten: Sie wird wohl zum Grab gehen und dort trauern.

Maria kam aber stattdessen zum Aufenthaltsort von Jesus. Sie sah ihn dort, fiel ihm zu Füßen und sagte ihm: Herr, wärst du nur hier gewesen! Bestimmt wäre mein Bruder dann nicht tot. Jesus sah nun nicht nur sie. Er sah auch die mit ihr gekommenen Judäer rumjammern. Da packte ihn heiliger Zorn. Er regte sich voll über sie auf. Dann fragte er: Wo habt ihr ihn begraben? Sie antworteten ihm: Herr, komm und schau es dir an. Jesus fing an zu weinen. Daraufhin meinten die Judäer: Seht nur! So lieb hat er ihn gehabt! Einige von ihnen meinten jedoch: Der hat doch dem Blinden die Augen geöffnet. Da hätte er doch auch mal hier was tun können. Bestimmt wäre jener dann nicht tot.

Wieder packte ihn heiliger Zorn. Jesus ging nun zum Grab. Das war aber eine Höhle. Ein Stein lag davor. Jesus befahl: Hebt den Stein weg! Da sagte Martha, die Schwester des Toten, zu ihm: Herr, er fängt schon an zu stinken! Er liegt dort nämlich seit vier Tagen. Jesus widersprach ihr: Was habe ich dir gesagt? Durch den Glauben wirst du die unfassbare Ausstrahlung Gottes sehen. Also hoben sie den Stein weg.

Jesus jedoch hob seine Augen auf zum Himmel. Dann betete er: Vater, ich danke dir. Du erfüllst alle meine Wünsche. Ich bete aber laut wegen der Volksmenge. Die Umherstehenden sollen nämlich an meine Mission glauben. Im Anschluss an diese Worte schrie er mit lauter Stimme: Lazarus, mach dich auf und komm raus! Da kam der Tote heraus. Er hatte Füße und Hände mit Grabtüchern umwickelt. Sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verbunden. Jesus sagte ihnen: Macht ihn los. Sonst kann er ja nicht gehen. Viele der mit Maria gekommenen Judäer sahen das. Aufgrund dieser Tat Jesu glaubten sie nun an ihn.

Einige von ihnen gingen jedoch stattdessen zu den obersten Priestern. Ihnen meldeten sie in allen Einzelheiten die Tat Jesu. Folglich veranlassten die obersten Priester und die ultraorthodoxen Frommen die Einberufung der großen Ratsversammlung. Dort sagten sie: Was sollen wir nur machen? Dieser Mensch bringt jede Menge Zeichen zustande. Das kann so nicht weitergehen. Zum Schluss werden noch alle an ihn glauben. Dann werden die Römer kommen und uns Land und Leute wegnehmen.

Einer von ihnen war ein gewisser Kaiphas. Er war in jenem Jahr der alleroberste Priester. Der sagte zu ihnen: Ihr habt ja gar keine Ahnung. Was bringt denn mehr Vorteile für uns? Soll lieber ein Mensch für das Volk sterben oder soll die ganze Nation untergehen? Das sagte er allerdings nicht aus eigenener Erkenntnis. Vielmehr hatte er es als alleroberster Priester jenes Jahres als Prophezeiung: Jesus wird demnächst für das Volk sterben. Das wird aber nicht nur für diese Nation sein. Nein, er wird auch die überallhin zerstreuten Kinder Gottes zusammen bringen.

Von dem Tag an machten sie Pläne für seine Ermordung. Jesus hielt sich deshalb nicht mehr in der Öffentlichkeit bei den Judäern auf. Er ging stattdessen in die Nähe der Wüste in eine Stadt mit Namen Ephraim. Dort blieb er mit seinen Schülern.

Das Passahfest der Judäer rückte andererseits immer näher. Viele aus dieser Gegend machten sich auf den Weg hinauf nach Jerusalem. Sie wollten dort als Vorbereitung auf das Passahfest ihre Seele läutern. Außerdem suchten sie nach Jesus. Sie standen im Tempel beieinander und diskutierten so: Was denkt ihr? Kommt er denn nicht zum Fest? Die obersten Priester und die ultraorthodoxen Frommen hatten nämlich eine Verordnung herausgegeben. Demnach sollten die Leute zunächst seinen Aufenthaltsort herausfinden. Dann sollten sie es melden. Auf die Weise wollten sie ihn verhaften lassen.

Sechs Tage vor dem Passahfest ging Jesus aber zunächst mal nach Bethanien. Auch Lazarus war da. Ihn hatte Jesus aus dem Tod auferweckt. Dort veranstalteten sie ein großes Essen ihm zu Ehren. Martha servierte es und Lazarus saß unter anderen mit am Tisch. Da kam Maria mit einer 500 Gramm schweren Lotion aus echtem, teuren Nardenöl. Damit cremte sie Jesus die Füße ein. Mit ihrem eigenen Haar rieb sie dann die Füße trocken. Das ganze Haus war zuletzt voll vom Duft der Lotion.

Judas Iskariot aber, der Sohn Simons, war auch da. Er war einer seiner Schüler und suchte sowieso nach einer günstigen Gelegenheit für einen Verrat. Der merkte an: Warum hat man diese Lotion nicht für 300 Silberstücke verkauft? Das Geld hätte man anschließend den Armen geben können. Das sagte er jedoch nicht aus Sorge um die Armen. Nein, er war ein Dieb und verwaltete die Kasse. Dadurch konnte er immer wieder Einnahmen unterschlagen. Jesus entgegnete: Lasst sie doch! Sie tat es schon im voraus für den Tag meines Begräbnisses. Arme gibt es schließlich immer unter euch. Mich habt ihr aber nicht für immer.

Die große Volksmenge der Judäer hatte inzwischen seinen dortigen Aufenthaltsort erfahren. Sie kamen nun jedoch nicht nur wegen Jesus. Sie wollten auch den von ihm aus dem Tod auferweckten Lazarus sehen. Die obersten Priester ihrerseits wollten nun auch Lazarus umbringen lassen. Viele Judäer kamen schließlich nicht zuletzt wegen ihm und glaubten dadurch wiederum an Jesus.

Am nächsten Tag war eine große Volksmenge zum Fest erschienen. Alle hatten vom Kommen Jesu nach Jerusalem erfahren. Da holten sie Palmenzweige und gingen ihm entgegen. Dabei riefen sie ganz laut: Rette uns, du Gesegneter! Komm im Namen Gottes, du König von Israel! Jesus hatte inzwischen einen jungen Esel gefunden. Darauf setzte er sich. So steht es ja auch geschrieben: Du brauchst keine Angst haben, du Tochter aus Zion. Und das ist das Zeichen: Dein König kommt. Er sitzt auf dem Fohlen eines Esels.

Das verstanden seine Schüler allerdings damals noch nicht. Erst durch die unfassbare Ausstrahlung Jesu danach kam ihnen die Erinnerung daran. Es war über ihn früher schon aufgeschrieben gewesen. Und genau das war tatsächlich mit ihm passiert. Auch waren eine Menge Leute mit ihm gewesen bei der Berufung von Lazarus aus dem Grab heraus. Sie waren bei dessen Auferweckung aus dem Tod dabei. Die konnten das nun hier bezeugen. Deshalb auch ging ihm eine so große Menschenmenge entgegegen. Sie hatten nämlich alle von dieser Wundertat gehört. Das erklärten sich die ultraorthodoxen Frommen gegenseitig so: Ihr seht es ja selbst. Ihr könnt überhaupt nichts unternehmen. Die Zeichen sind eindeutig: Die ganze Welt hat sich ihm angeschlossen.

Am nächsten Tag war eine große Volksmenge zum Fest erschienen. Alle hatten vom Kommen Jesu nach Jerusalem erfahren. Da holten sie Palmenzweige und gingen ihm entgegen. Dabei riefen sie ganz laut: Rette uns, du Gesegneter! Komm im Namen Gottes, du König von Israel! Jesus hatte inzwischen einen jungen Esel gefunden. Darauf setzte er sich. So steht es ja auch geschrieben: Du brauchst keine Angst haben, du Tochter aus Zion. Und das ist das Zeichen: Dein König kommt. Er sitzt auf dem Fohlen eines Esels.

Das verstanden seine Schüler allerdings damals noch nicht. Erst durch die unfassbare Ausstrahlung Jesu danach kam ihnen die Erinnerung daran. Es war über ihn früher schon aufgeschrieben gewesen. Und genau das war tatsächlich mit ihm passiert. Auch waren eine Menge Leute mit ihm gewesen bei der Berufung von Lazarus aus dem Grab heraus. Sie waren bei dessen Auferweckung aus dem Tod dabei. Die konnten das nun hier bezeugen. Deshalb auch ging ihm eine so große Menschenmenge entgegegen. Sie hatten nämlich alle von dieser Wundertat gehört. Das erklärten sich die ultraorthodoxen Frommen gegenseitig so: Ihr seht es ja selbst. Ihr könnt überhaupt nichts unternehmen. Die Zeichen sind eindeutig: Die ganze Welt hat sich ihm angeschlossen.

Weihnachtsgeschichten nach Johannes
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